Die beiden Potsdamer Künstler*innen Jenny Alten und Udo Koloska forschen seit April im Luzerner Neubad und entwickeln Konstrukte, die um Begriffe, wie Chaos, Verbindungen, Gemeinschaften, Zerbrechlichkeit oder Autonomie kreisen. Pneuma – schon die Griechen konnten sich nicht einigen, was es genau ist – zielt hier auf Provisorisches, Momentanes, Lebendiges.
Jenny Alten baut mit Flüssigkeiten, Schläuche, Pumpen Systeme, um Prozesse sichtbar zu machen, die sich ihrer vollständigen Kontrolle entziehen. Ausgangspunkt ist oft ein biografischer Bezug, von dem aus sie Fragen nach Autonomie, und Abhängigkeit, Fürsorge, Infrastruktur und kollektiver Agency untersucht.
Udo Koloska arbeitet mit field recordings und elektronischen Soundscapes. Die Grenzen sind dabei fliessend. Aufnahmen aus dem urbanen Luzern, werden neu organisiert und zu abstrakten Klangfeldern und Rhythmen.
Die Residenz ist Teil der Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Potsdam und der Stadt Luzern, umgesetzt im Neubad Luzern.
Insgesamt arbeiten die Küntsler*innen an 7 Installation in verschiedenen Räumen im Neubad. Die Installationen entstehen auch noch während der Ausstellung fortlaufend. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Neubad besucht werden. Bei laufenden Veranstaltungen ist der Zugang jedoch eingeschränkt.